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Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Mitteilung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

Lebensstilerkrankungen

Unter dem Begriff „Lebensstilerkrankungen“ werden sämtliche physische und psychische Erkrankungen zusammengefasst, die durch einen gesundheitlich ungünstigen Lebensstil verursacht werden. Am weitesten verbreitet sind dabei Herz-Kreislauf Erkrankungen – häufig verursacht durch Alkohol- und Tabakkonsum, ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel.

Bei den wichtigsten Risikofaktoren, die für die Entstehung von Krankheiten verantwortlich sind, zeigen sich deutliche statusbedingte Unterschiede. Mehrere europäische Studien belegen, dass der soziale Status mit der Gesundheit einer Person korreliert. Der ungünstige Lebensstil und die höhere Zahl an chronischen Erkrankungen schlagen sich auch in der Lebenserwartung nieder – auch hier gibt es große Unterschiede zwischen den sozialen Schichten.

Im Rahmen praxisorientierter Projekte der Gesundheitsförderung können sozial benachteilige Personengruppen gezielt angesprochen und zur Nutzung gesundheitlicher Angebote befähigt werden. Dabei spielt der Aspekt der Bewusstseinsbildung eine maßgebliche Rolle – denn der Weg zu einem gesunden Lebensstil geht oft mit der Änderung der Lebenskultur einher.